Dear friends of photography,
you can copy many things, but please don`t copy the following adventure.
I love taking photos of landscapes and so we travel often.
3 days ago we got to know how cruel nature can be.
When we left the desert, we went to SIERRA NEVADA, where we wanted to pass the Sherman pass.
We were 6.500 feet aloft, when we found out that the Ranger-station was closed. There was nobody, neither our cell-phones worked.
We went on, after about 20 km on ice and snow. Now we know, that we should have returned, because our car stucked in the snow.
I realized the gravity of our situation soon, Nelly was very optimistic and so we tried to get out of this big snow-hole.
At nightfall I noticed that we had not much gas anymore, we had to make a plan.
Later we have heared that a man has frozen to death in this area, a few weeks ago: His car also stucked and he wanted to look for help for his wife and his kids.
The family was found 9 days later...
It didn`t make sense to leave the car and go more than 30 km through the forrest, so we decided to spend the night in our car. We had to start the motor every 90 minutes that we didn`t cool down too much. It was clear that we
had to leave at sunrise. Another bad circumstance was, that we had nothing to eat or to drink. We started melting snow in a bottle.
After 22 hours without food we left our car at 07:30. We were tired and weak, incredibly hungry and our way was surrounded by traces of bears. After 5 hours descent we saw the first truck after 2 days.
The driver was Judy, our lifesaver!
She took us to her house, accomodated us with food and drinks and offered us to stay overnight.
On the next day Judy organized that Carl, a friend of her, would help us to pick up our car with his truck, because non of the wrecking services wanted to go to Sierra Nevada.
Judy and Carl are people, who are unfortunately rare nowadays: People who help and support others without thinking on themselves.
THANK YOU JUDY, we will never forget you, whenever you need something we will be there!
Today, this was a little bit different blog.
Dear Fans, don`t lose your way and think about what/who is necessary in your lives!
See you, yours
Manfred
Liebe Fotofans,vieles kann man kopieren oder nachstellen, doch diese Geschichte besser
nicht.Wie Ihr sicherlich wißt, fotografiere ich Landschaften leidenschaftlich gerne und bin oft unterwegs.
Doch wie gefährlich die Natur sein kann, haben wir vor 3 Tagen am eigenen Leib verspürt. Als wir die Wüste Death Valley verlassen haben, fuhren wir in die Sierra Nevada, wo wir den Sherman Pass überqueren wollten.
Es ging auf ca.6500 Fuss hoch, wo wir die Ranger-Station bzw. den General-Store verlassen & geschlossen vorfanden. Es gab hier niemanden und nichts- auch keine Handyverbindung.
Weiter Richtung Sherman Pass, kamen wir nach ca. 20 km auf Eis, weiter dann auf Schnee, der immer tiefer wurde. An dieser Stelle hätten wir eigentlich umdrehen müssen, was uns jetzt natürlich klar ist. 10 km später blieben wir letztendlich im Schnee stecken.Ich erkannte den Ernst der Lage ziemlich bald. Nelly war voller Optimismus und wir versuchten, den Wagen aus dem immer tiefer werdenden Loch herauszubekommen.
Als es dann jedoch finster wurde und ich merkte, dass der Benzin dem Ende zuging, mussten wir einen Plan schmieden.
Nachträglich erfuhren wir, dass erst vor einigen Wochen hier ein Mann erfroren war, dem das gleiche wiederfahren ist, und der Hilfe für seine Frau und zwei Kinder holen wollte. Seine Familie wurde nach 9 Tagen gefunden.
Es kam natürlich nicht in Frage, in der Nacht mehr als 30 km durch einen Wald zu wandern, in dem Bären, Coyoten etc. leben, und so blieb uns keine andere Möglichkeit, als die Nacht im Auto zu verbringen. Diese Nacht war sehr, sehr lang und eisig kalt mit -12°C. Wir mussten den Wagen alle 90 Minuten starten, um nicht zu stark abzukühlen.Es war uns klar, dass wir bei Sonnenaufgang losgehen mussten. Was die Lage nicht verbesserte, war die Tatsache, dass wir nichts zu essen & trinken hatten. Wir begannen Schnee in der Flasche zu schmelzen. Nach 22 Std. Nahrungsentzug, brachen wir um 7.30 Uhr früh auf. Wir waren müde und schwach, unbeschreiblich hungrig und umgeben von Bärentatzen im Schnee. Nach ca. 5 Stunden Abstieg kam uns nach fast 2 Tagen der erste Truck entgegen. Die Fahrerin war Judy und sie war unsere Rettung.
Sie brachte uns in Ihr Haus, versorgte uns mit Essen und bot uns Unterkunft für die Nacht. Sie organisierte am nächsten Tag Ihren Freund Carl, der uns mit seinem Truck half, unser Auto zu bergen, denn es war kein Abschleppdienst bereit,in die Sierra Nevada zu fahren.
Judy und Carl sind Menschen, die es leider nicht allzu oft gibt-
Menschen, die anderen helfen und nicht nur an sich denken.
Danke Judy, wir vergessen Dich nie, und wann immer Du etwas brauchst, sind wir
für Dich da.
Nun, das war mal ein andere Blogeintrag.
Liebe Fans, bleibt immer am geraden Weg und denkt darüber nach, was im Leben wirklich zählt.
Bis bald
Euer Manfred