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.:Manfred Baumann Blog:.
Johnny Logan
01.Juli 2009 | Manfred Baumann | in English.
Als großer Musikfan war es mir eine Ehre am vergangenen Sonntag den internationalen Star Johnny Logan zu fotografieren.

Johnny Logan wurde in Australien geboren!
Er ist er einzige Musiker welcher den Eurovision Song Contest zweimal gewonnen hat.


Logan hatte den Song Contest 1980 und 1987 gewonnen.


Er war mit seinen Titeln "What's Another Year" und "Hold Me Now" sehr erfolgreich.

Mit seinem aktuellen Album "Irish Connection" feierte er Erfolge in Skandinavien. In Dänemark erhielt er Platin, Gold in Schweden und doppel Platin in Norwegen auch erreichte er in allen drei Ländern Platz 1 der Albumcharts.

Alle Konzerte in diesen Ländern waren komplett ausverkauft. Johnny war in Wien um auf dem Donauinselfest zu spielen. Das Donauinselfest ist ein Freiluft Musikfestival mit freiem Eintritt, das seit 1984 jährlich gegen Ende Juni in Wien statt findet. Mit bis zu rund drei Millionen Besuchern an drei Tagen ist es das größte Freiluft-Festival Europas.

Wir fotografierten Johnny im Hilton Danube Hotel. Eine Stunde vor Beginn des Shooting baute mein neuer Assistent Martin Pold das Set, in einem uns zur Verfügung stehenden Seminarraum, auf.

Dazu gehörte ein aufklappbarer Hintergrund, Lichtschlucker sowie 5 LichtquellenVerwendet habe ich ein Hauptlicht durch eine schmale Softbox von vorne, den Hintergrund mit zwei Blitzlichtern ausgeleuchtet und 
zwei Spitzlichter von einem rechten Winkel von hinten auf Johnny gerichtet.
Nelly Baumann 
machte Johnnys Make up und wir haben sehr rasch in ein Gespräch gefunden.

Johnny ist wirklich sehr nett und wir haben uns gut verstanden.


Wir haben viel über die Musikbranche gesprochen und über den Songcontest und darüber, dass dieser sich in den letzten Jahren eher zu einem Witz entwickelt hat.

Johnny: " Es gewinnen immer jene die am schrillsten und lautesten sind, nicht die besten. Ein Wettbewerb der sich selbst durch den Dreck zieht kann nicht erwarten, dass man ihn ernst nimmt."

Auch über den gerade verstorbenen Michael Jackson haben wir ein wenig geplaudert.

Beim Fotoshooting ging es wie immer sehr professionell zu. Johnny hatte früher auch als Model gearbeitet und wenn man sich die alten Aufnahmen des Songcontestes ansieht so kann man gut seine Modelqualitäten wie auch seine Ähnlichkeit zu Patrick Swayze erkennen!


Rasch konnte ich die Lichteinstellungen verändern und mich so voll und ganz auf den Ausdruck, Standort und Licht konzentrieren während Johnny sich auf seine Ausstrahlung und Posings konzentrierte.

Am 1. August veranstalte ich, aufgrund großer Nachfrage, einen Portraitworkshop, bei welchem man mir über die Schulter sehen kann. Beeilt euch, denn es sind nur noch drei Plätze frei!

Ich freu mich auf ein kennenlernen. Diese Woche fotografieren wir wieder Topmodels am Set und fotografieren für internationale Magazine, davon berichte ich euch unter anderem dann beim nächsten Mal.
 
Alles Liebe,
Euer Manfred

Links zur Story:

Johnny Logan
Manfred Baumann |


Kalendershooting
24.Juni 2009 | Manfred Baumann | in English.


Wer meine Arbeit verfolgt und zum Beispiel auch mein neues Buch erworben hat, wird sicherlich bemerkt haben, dass sich meine Fotografie in den letzten Jahren verändert hat.

Verändert was meinen Stil betrifft und dies vor allem in der erotischen Fotografie.

Immer wichtiger wurde es für mich, auf meinen Bildern nicht nur schöne Frauen zu zeigen, zusätzlich wollte ich erreichen, dass sich die Betrachter des Bildes und meine Fans länger damit befassen können.

So dass das Bild sie dazu einlädt selbst an verschiedene Szenarien zu denken und sie so im Stande sind Ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Man ist geschockt, inspiriert oder lacht einfach darüber. Ich wollte erreichen, dass man sich, wie bei meinen Landschaftsfotografien in die Aufnahme rein fühlen kann.

Wenn Menschen ins Kino gehen, erleben Sie ähnliches, wie auch bei vielen Kunstrichtungen. Sie sehen sich ein Drama oder eine Komödie an und lassen sich fallen.
Dies ist natürlich sehr schwer mit einem Foto, einer Skulptur oder einem Gemälde zu erreichen, aber das war und wird auch immer meine Aufgabe sein.

Noch wichtiger war es mir in meinem Kalender für 2010, 12 Sujets dieser Art zu zeigen.

Letzte Woche haben wir dafür das letzte Sujet fotografiert. Wir arbeiteten am Set mit großem Aufwand, dabei waren Schauspieler, Statisten, Models aber auch Anfänger haben ihren Reiz um eine gewisse Unschuld zu vermitteln.

Anbei könnt ihr ein paar Making of Fotos sehen. Die wirklichen Werke enthüllen wir aber erst nach dem Sommer.

Um euch schon ein wenig Lust auf mehr zu machen, erzähl ich euch ein wenig vom letzten Fotoshooting.
I
Ich hatte ein Sujet von einer voll besetzten U Bahn im Kopf, mit unterschiedlichen Charakteren, Männer und Frauen unterschiedlichen Alters und als Hauptcharakter ein nacktes Model.

Ob es sich um eine Nacht- oder Tagfahrt handelt habe ich erst kurzfristig am Set entschieden.

Bei dieser Art Fotografie ist es mehr als wichtig, dass die Bilder nicht gestellt wirken, sondern das alle Akteure sich öffnen können um so Ihren Part perfekt rüberzubringen.

Es ist wie eine TV Serie, gut oder schlecht! Denn der Betrachter merkt dies sofort, gerade bei einem Kalender bei welchem der Betrachter das Motiv ein ganzes Monat lang sieht.

Je besser das Motiv um so mehr Blicke und unterschiedliche Gedanken kann es einfangen.

Obwohl es anstrengender und aufwendiger war, hat es mir viel Spaß gemacht den Kalender umzusetzen!

Das gesamte Team bringt mehr Leistung, vom Make up, Kostüme bis zur Locationsuche, alles wird dadurch aufwendiger aber natürlich auch interessanter.

Wie ihr muss allerdings auch ich mich bis September gedulden um zu sehen wie eure Reaktion und die der Medien sein wird.

In den nächsten Monaten bin ich viel unterwegs zwischen Deutschland, England, Italien und Frankreich und kann euch daher auch viel von interessanten Produktionen und Terminen berichten!

 
bis bald

Euer Manfred

Manfred Baumann |


Netzwerkfrauen
17.Juni 2009 | Manfred Baumann | in English.


Das interessante an meinem Beruf ist unter anderem, dass man viele neue Menschen kennen lernt und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen wie Sport, Kunst, Musik, Schauspiel, Politik aber auch Menschen mit einfacheren Berufen.

Oftmals entstehen auch Freundschaften wenn man bemerkt, dass man gemeinsame Interessen und Ansichten hat!

In den letzten Tagen hatten wir ein Fotoshooting der besonderen Art, empfohlen wurden wir hier von Nina Ruge, die meine Arbeit sehr schätzt.

Fotografiert haben wir in München, für ein Buchprojekt des Netzwerk Frauen! 20 behinderte Frauen mit unterschiedlichen Schicksalen standen vor der Kamera.



Sicherlich würde bei vielen meiner Kollegen Berührungsängste entstehen. Wer mich aber genauer kennt, weiß, dass ich selbst eine behinderte Schwester habe, Petra.
Somit ist es mir leicht gefallen mit Ihnen zu arbeiten und es war mir eine Ehre, dass sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben.


Insgesamt waren es drei schöne Produktionstage mit Frauen unterschiedlichster Schicksale, díe eine mit ihrer Behinderung geboren die andere erlangte durch einen Unfall ihr unglückliches Schicksal.

Ich würde mich sehr freuen wenn alle meine Fans dieses Buch kaufen, welches Ende des Jahres erscheinen wird.

Auch wenn es mich in manchen kurzen Augenblicken traurig gemacht hat um so bewußter habe ich ihre Ausstrahlung und Energie wahrgenommen die diese Damen hatten.
Auch leben sie so viel bewußter im Gegensatz zu uns ohne jegliche Behinderung. Einfach ehrlich, viel offener, mit sehr wenig zufrieden und vor allem glücklich.

Fotografiert haben wir in einer Aula in einer Schule wo wir ein mobiles Studio aufgebaut haben.
Da das Buch neben meinen Fotografien auch mit privaten Fotos gestaltet wird war mir schnell klar, dass alle Fotos möglichst gleich aussehen sollten, der gleiche Stil und vor allem ruhig.
 
Diesmal war auch das Licht nicht so wichtig, viel wichtiger war mein Handeln um die körperlich und geistig behinderten Damen zum Lachen zu bringen, denn auf keinen Fall wollte ich traurige Fotos schaffen.

Ich wollte mit den Fotos einen Ausgleich zu den höchstwahrscheinlich traurigen Interviews und Schicksalsgeschichten im Buch schaffen.

Auch alle Beteiligten waren von unserer Ruhe und Ausgeglichenheit am Set sehr zufrieden und wir freuen uns natürlich im Herbst bei der Präsentation des Buches wieder nach München zu kommen und mit einigen Kontakt zu halten!

Auch möchte uns die Autorin des Buches Sonja Berthold vielleicht zu unserer Kalenderpräsentation im September in Wien besuchen!

Beim nächsten Mal berichte ich euch über die sehr komplizierten Sujets für meinen neuen Kalender!

Auch ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei den 1 Million Besuchern auf meiner Website in diesem Jahr, wie auch bei den vielen Lesern meines Blogs und für die ganzen Anfragen auf Facebook.

Bleibt am Abzug bis bald

Euer Manfred


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Netzwerk Bayern Frauen

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